„DTG“ ist die Abkürzung für „Direct To Garment“. Mit einem an den PC angeschlossenen Inkjet-Drucker werden spezielle (meist wasserbasierende) Pigmenttinten direkt auf das Textil gedruckt und anschließend mit Hitze dauerhaft fixiert. Der Druck ist angenehm weich im Griff und weist eine gute Waschbeständigkeit, leuchtende Farben und eine hohe Detailtreue auf. Im Gegensatz zum Sublimationsdruck eignen sich vor allem Textilien aus 100% Baumwolle und Mischgewebe (je nach Tinte mit bis zu 50% Polyesteranteil). Der Druck auf helle Textilfarben ist normalerweise unproblematisch, da kein „Unterweiß“ benötigt wird. Bei dunklen Textilien muss ähnlich wie im Siebdruck ein Weiß unterlegt werden. Bei den meisten aktuell auf dem Markt befindlichen Druckern ist dieses Unterweiß nicht ganz unproblematisch, da es sehr wartungsintensiv und aufwendig zu verarbeiten ist und auch die Textilien vorbehandelt werden müssen. Dennoch dürfte dem digitalen Textil-Direktdruck die Zukunft gehören.
Der Digitaldruck ist eines der modernsten Verfahren zur Veredelung von Textilien, insbesondere zum Bedrucken von T-Shirts. Beim digitalen Direktdruck wird das zu bedruckende Textil, wie z.B. T-Shirts, direkt bedruckt. Mittels Ink-Jet-Verfahren wird die Textiltinte direkt auf das T-Shirts aufgebracht.
Folien, wie z.B. beim Flexdruck oder Flockdruck (auch gerne als Transferdruck bezeichnet) kommen hierbei nicht zum Einsatz. Durch die modernen und ausgereifen Textildrucker können heute sowohl helle als auch dunkel Textilien bedruckt werden. Durch den digitalen Textildruck (Direktdruck) ist es möglich, T-Shirts mit kleinen Auflagen (ab 1 Stck) mit beliebig vielen Farben zu bedrucken. Hierin liegt auch ein sehr großer Vorteil gegenüber dem Siebdruck. Während die Vorkosten beim Siebdruck für kleine Auflagen unverhältnismässig hoch sind, lassen sich diese im digitalen Textildruck kostengünstig realisieren.
Die Ergebnisse des Digitalen-T-Shirtdruckes überzeugen durch brillante Farben und eine sehr gute Waschbeständigkeit.